Innovationen und Veränderungsbereitschaft
im Hinblick auf Nachhaltigkeit in der
Textil- und Bekleidungsbranche aufzugreifen,
weiterzudenken und die Zukunft zu gestalten

– das ist ein Anliegen der hessnatur Stiftung.

Einer der Schwerpunkte ist es dahingehend, den Bereich Bildung und den Gedanken nachhaltigen Wirtschaftens zu unterstützen. Gerne teilen wir hierzu unsere Kompetenz und Expertise u. a. zur Verbesserung sozialer und ökologischer Standards und prüfen individuell die Möglichkeit einer Betreuung Ihrer Studienarbeit, von Kooperationen im Bereich Bildung sowie von individuellen Formaten des Wissenstransfers.

 

Bildungsangebot

Unsere langjährige Erfahrung und Kompetenz erlaubt es uns eine Vielzahl an Themen anzubieten. Die Angebote im Bereich Wissensvermittlung und Bildung passen wir daher individuell an Ihre Bedürfnisse und Wünsche an.

Beispiele aus unserer Vermittlungsarbeit:

  • Workshops, Schulungen & mehrtägige Akademien
  • Expertenaustausch, Fachgespräche & Impulsvorträge
  • Capacity Building in Unternehmen (Boot Camp)
  • Hochschulberatung

Anfragen

Mentoring Change Agents – Betreuung Masterarbeit und Dissertation

Gemeinsam mit Master-Studenten und Promovierenden möchten wir daher den Gedanken nachhaltigen Wirtschaftens auf wissenschaftlicher Ebene vertiefen. Gerne teilen wir hierzu unsere Kompetenz und Expertise u. a. zur Verbesserung sozialer und ökologischer Standards und prüfen individuell die Möglichkeit einer Betreuung Ihrer Studienarbeit.

Bitte informieren Sie sich hierzu nachfolgend über die verschiedenen Leistungsangebote hinsichtlich der Betreuung von Abschlussarbeiten bzw. wissenschaftlichen Arbeiten.

  • Fachliche Unterstützung und Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten
  • Betreuung von Abschlussarbeiten durch Einbindung in die Projektarbeit unserer Stiftung
  • (Telefonische) Teilnahme an Interviews bzw. Umfragen

Bildungsprojekte

Herbstakademie an der AMD Berlin

Hochschulbildung

  • Datum: 26.-29.09.2017
  • Veranstaltungsort: AMD Berlin
  • Veranstaltungsart: Mehrtägige Akademie
  • Teilnehmer: Studierende aus den Studiengängen Modemanagement und -journalismus. Sowie Experten der nachhaltigen Modebranche Berlins.
  • Referenten/Panelists:
  • Rolf Heimann, Ariane Piper, Alexandra Woithe, Elisabeth Busse, Dorothea Barth, Ina Budde, Nina Lorenzen, Christina Wille

Nachhaltigkeit als Wertetreiber und Wissenspool steht immer stärker im Mittelpunkt branchenübergreifender Akteure. Studierende und Hochschulen, die sich diesen gegenwärtigen Themen aufgeschlossen zeigen und auf aktuelle Strömungen eingehen, profitieren von einem enormen Mehrwert. Sowohl als Institut, sowie zukünftige Fachangestellte im Unternehmen als auch als Individuum. Die AMD Berlin hat diese Relevanz erkannt und ihren Studierenden einen viertägigen Intensivworkshop zum Thema Slow Fashion, geleitet durch die hessnatur Stiftung, angeboten.

Die Slow-Life Bewegung tritt als Kontrast zu schnelllebigen Konzepten immer stärker in die Gesellschaft ein. Neben Bereichen wie Food und Living ist es auch die Slow Fashion Bewegung, die neue Herangehensweisen in die Mode- und Textilindustrie trägt.

Mit langsam und altmodisch hat die Strömung jedoch nichts gemeinsam. Im Gegenteil: Junge Brands stellen mit vielseitigen Business und Produktentwicklungen den Markt auf den Kopf. Was gestern noch utopisch klang, ist übermorgen schon alt. Eine Lederjacke wird aus schwarzem Kork gefertigt, mit Algen wird gefärbt, 3D-Drucker setzen jeden individuellen Wunsch um und Transparenz in der Produktionskette wird dank innovativer Technik zum spielerischen Bildungstool.

In der Herbstakademie an der AMD Berlin analysierte die hessnatur Stiftung gemeinsam mit 27 Studierenden Slow Fashion Konzepte und übertrug sie in die Praxis. Die sehr gute Annahme des Workshops spiegelte von Beginn an die Relevanz und Popularität des Themas wieder.

Den Auftakt machte eine Grundlagenpräsentation durch den Stiftungsvorsitzenden Rolf Heimann. Der Paradigmenwechsel in der Mode, das holistische Prinzip und Nachhaltigkeit als Wertetreiber legten das theoretische Gerüst für die spätere praktisch-orientierten Gruppenarbeiten. Dieser didaktische Ansatz steht für unsere auf die Praxis ausgerichtete Methode: Wissensaufbau, Transformation und Anwendung. Im weiteren Verlauf der Akademie erarbeiteten die Studierenden in Kleingruppen individuelle Themen zum Kontext Slow Fashion und präsentierten diese am Ende der vier Tage. Neben viel Raum für Diskussion richtete die hessnatur Stiftung auch zwei Fachgespräche mit Experten ein. Zu Gast waren Ina Budde, die den Gedanken der Kreislaufwirtschaft in der Mode anhand ihres Unternehmens Design for Circularity vorgestellt hat. Nina Lorenzen, Gründerin des grünen Blogs Pink & Green sowie NxM Production, hat ihre Sicht der Kommunikationsarbeit in der Branche eingebracht und Christina Wille ergänzte die Runde mit den Themen Konsum und Handel durch ihre Tätigkeit als Besitzerin der Loveco Filialen. Der persönliche Austausch mit den Machern in der Szene wurde von den Studierenden sehr gut angenommen und wurde zum dynamischen und themenstarken Dialog auf Augenhöhe.

Ein Blitzlicht, bei dem die Studierenden ihren Standpunkt darlegten, brachte es auf den Punkt. Grundlagen konnten in der Herbstakademie der hessnatur Stiftung an der AMD Berlin gelegt und fundiert werden. Darüber hinaus wurde eine Arbeitsatmosphäre des Miteinanders und eine gegenseitige Gewinnsituation geschaffen: Die Studierenden konnten von unserem Praxiswissen profitieren und wir als Stiftung haben abermals erkannt, dass zum Erreichen unserer Ziele, die Vermittlung nachhaltiger Themen an die Entscheidungsträger der Zukunft zentral ist.

Stipendium der hessnatur Stiftung 2017

Engagement

Sarah Maria Schmidt ist Stipendiatin der hessnatur Stiftung 2017. Authentisch und selbstbewusst begründet sie ihre Affinität zum internationalen Nachhaltigkeitsdiskurs in der Textil- und         Bekleidungsbranche.

Welches Interesse hat Dich zur Bewerbung eines Stipendiums der hessnatur Stiftung bewogen? Welche inhaltlichen Stiftungsschwerpunkte haben Dich angesprochen?

Von Bedeutung war hier die Kooperation der hessnatur Stiftung mit der ESMOD Berlin. Diese unterstützt einzigartig eine wertvolle Zusammenarbeit mit Experten bereits mit Beginn meines Studiums.

 

Mich haben insbesondere die strategische Nachhaltigkeitsberatung und die Projektarbeit der operativen Stiftung angesprochen. Zudem empfinde ich die geleistete Öffentlichkeitsarbeit als sehr wertvoll. Angestrebt wird der Austausch u. a. mit einem Fachpublikum, um das Gegenüber zu neuem Wissen und Denken anzuregen.

 

Wie passen die inhaltlichen Schwerpunkte und Ziele der hessnatur Stiftung zu Deinen Einstellungen?

Nachhaltigkeit ist ein sehr komplexer Begriff, der ganz unterschiedlich interpretiert wird und werden soll. Man muss akzeptieren, dass es sich hierbei um einen Prozess verschiedener Etappen von Veränderung handelt.

Der internationale Nachhaltigkeitsdiskurs beinhaltet oftmals sehr extreme Formen eines Schwarz-Weiß-Denkens. Das wirkt auf mich äußerst abschreckend. Die Ziele der hessnatur Stiftung sind insofern sehr erfrischend. Lösungen werden aus der Industrie herausgefunden. Es besteht ein umfassendes Netzwerk und ein ganzheitlicher Ansatz.

Die hessnatur Stiftung sucht mit interessierten Unternehmen und Akteuren gemeinsam nach neuen Lösungswegen. Dieser gemeinsame und weniger vorwurfsvolle Weg ist sehr wertvoll. Jeder Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist hart erarbeitet und darf gerne gefeiert werden. Nur darf man sich nicht darauf ausruhen, sondern muss konstant weitere Veränderungen anstreben.

 

Wie siehst Du dich in deiner Rolle als Stipendiatin der hessnatur Stiftung?

Hierzu fallen mir insbesondere die Begriffe Inspiration und Antrieb ein. Aus einer Gruppe von mehreren Studenten heraus für dieses Stipendium erwählt zu werden, ist sehr toll. Es zeigt, dass man an sich glauben soll. Nun möchte ich beweisen, dass ich es verdient habe. Das gibt mir den Antrieb noch tiefer zu gehen, um mir mehr Wissen aneignen zu können. Dieses möchte ich zukünftig auch aktiv in die hessnatur Stiftung einbringen und mich neben dem Studium engagieren. Stipendiatin der hessnatur Stiftung zu sein bedeutet für mich Verantwortung und Vertrauen. Aber auch die Möglichkeit auf Augenhöhe kritisch zu diskutieren und verschiedene Perspektiven zu erfahren und einzubringen.

 

Welche Erwartungen hast Du an das Masterstudium Sustainability in Fashion an der ESMOD Berlin?

Hohe Erwartungen! Ich möchte mir ein umfassendes Wissen zum Thema Nachhaltigkeit erarbeiten und im Studium so viele Informationen wie möglich sammeln. Das Studium bietet mir die Möglichkeit meine Kenntnisse und Fähigkeiten in verschiedenen Fachbereichen in einem für mich sicheren Umfeld auszutesten, um anschließend mit wertvollen Erfahrungen in die Praxis zu gehen und Argumenten auch in schwierigen Diskussionen entgegenzuhalten.

Den Austausch mit internationalen Studenten, die zumeist vielfältige berufliche Erfahrungen haben, empfinde ich zudem als sehr wertvoll. Es ermöglicht jedem von uns ein Netzwerk aufzubauen und wertvolle Kontakte zu Experten zu knüpfen. Wir lernen voneinander und miteinander.

 

Was möchtest Du mit dem Masterstudium an der ESMOD erreichen?

Ich möchte meinen eigenen moralischen Anspruch an das Thema Nachhaltigkeit im Laufe meiner beruflichen Weiterentwicklung wiederfinden können. Das ist für mich persönlich sehr wichtig. Gesellschaftlich und politisch muss sich etwas bewegen bzw. müssen die Schrauben im System Modeindustrie effektiv und profitabel gedreht werden. Diese Branche muss sich verändern.

 

Hast Du mit Beginn des Studiums eine Präferenz für einen bestimmten Fachbereich entwickelt?

Bestätigt hat sich, dass die Studieninhalte Sustainable Design Strategies und Sustainable Production & Textiles für mich persönlich sehr stimmig sind. Gelehrt werden hier etwa die verschiedenen Möglichkeiten nachhaltiger Design- und Produktionsansätze entlang der textilen Kette. Zudem finde ich die Inhalte zum gesamten Bereich des textilen Materials, seiner Herstellung und Beschaffung und damit die Möglichkeiten und Begrenzungen ökologischer Textil- und Bekleidungsproduktion sehr spannend.

 

An welche bisherigen persönlichen Leistungen kannst Du anknüpfen?

Im Jahr 2015 habe ich mein Double Degree in Fashion Design mit dem Bachelor of Arts an der Angewandten Kunst Schneeberg sowie dem Bachelor of Culture and Arts an der HAMK in Hämeenlinna erfolgreich abgeschlossen. Einige Studieninhalte in Finnland absolvieren zu können, hat mir das Lernen im internationalen Raum ermöglicht. Nachhaltigkeit stand auch hier im Fokus. So beschäftigt sich etwa meine Abschlussarbeit mit der sehr aktuellen Thematik der Transparenz in der Modeindustrie.

Zudem habe ich bereits mehrjährige Erfahrungen u. a. infolge meiner beruflichen Tätigkeit für Akteure im Bereich Fast Fashion.

 

Welche Bedeutung hat das Stipendium für Deinen beruflichen Werdegang?

Mit Beendigung des ersten Studiensemesters erhoffe ich mir zukünftig hinter die Kulissen der hessnatur Stiftung blicken zu dürfen. Wie kann man Unternehmen auf ihrem Weg in Richtung Nachhaltigkeit beraten? Wie lassen sich Projekte zielgerecht und anwendbar an die Praxis kommunizieren und umsetzen?

 

Wie möchtest Du dich zukünftig in den internationalen Nachhaltigkeitsdiskurs (der Textil- und Bekleidungsindustrie) einbringen?

Langfristig betrachtet strebe ich an politisch aktiv bzw. beratend tätig zu sein. Es besteht ein hoher Bedarf zeitnah auf politischer Ebene der EU Änderungen zu bewirken. Hierbei denke ich insbesondere an internationale Standards und Zertifikate, die nicht nur lokal umgesetzt, sondern international bewusster gemacht werden sollten. Die Textilindustrie hält sich hier noch stark zurück.

 

Wie informierst Du dich über aktuelle Themen im Bereich Nachhaltigkeit?

Ideen zur Nachhaltigkeit werden über den Austausch mit anderen Personen getragen. Daher sind Diskussionen und Gespräche mit Studenten der ESMOD und Freunden für mich die Basis für Informationen und Inspiration. Besonders wertvoll finde ich das Buch „To Die for: Is Fashion Wearing Out the World?“ von Lucie Siegle.

 

Welchen Anspruch hast Du an die nachhaltige Entwicklung der Produkte bzw. der Akteure der Textil- und Bekleidungsindustrie?

Der Prozess der Bewusstwerdung einer Notwendigkeit nachhaltiger Entwicklung hat begonnen. Davon bin ich überzeugt. Nun müssen jene die eigene Verantwortung erkennen, um Veränderungen aktiv zu gestalten und zu bewirken. Akzeptiert werden muss jedoch, dass Nachhaltigkeit ein Prozess ist und der Wandel hin zur nachhaltigen Entwicklung nur langfristig geschehen kann. Auf gesellschaftlicher wie unternehmerischer Ebene sollten Entscheidungen und Handeln nicht von Angst vor Transparenz und öffentlicher Kritik dominiert werden. Sicherheit, diesen Schritt zu gehen, kann meiner Meinung nach insbesondere auf politischer Ebene geleistet werden.

 

Was bedeutet Nachhaltigkeit für Dich?

Meines Erachtens ist Nachhaltigkeit ein sehr komplexer Begriff. Nachhaltigkeit in Extremen zu denken, also das Schwarz-Weiß-Denken, ist für mich entgegen der Form vieler Diskussionen hierzu nicht zielführend. Die unterschiedlichen Anforderungen, denen verschiedene Unternehmen, Lieferanten und Kunden auf dem Weg in Richtung Nachhaltigkeit begegnen, dürfen sich gerne widerspiegeln. Sofern in dem System Welt kein Schaden hinterlassen wird, sondern ganz im Gegenteil ein positiver Abdruck- ökologisch sowie sozial.

Nachhaltigkeit in der Mode umfasst für mich persönlich zum einen die eigene unternehmerische Verantwortung gegenüber dem Konsumenten. Zum anderen natürlich die Verantwortung gegenüber der Umwelt und die soziale Verträglichkeit.

Let’s change the Fashion System

Wettbewerb

Let‘s change the fashion system! Ein Wettbewerb für eine faire Modeindustrie

  • Wettbewerb
  • Gesucht werden Konzepte, die geeignet sind, die Modebranche fairer und sozialer zu machen
  • Preis: Teilnahme am Applied Sustainability Bootcamp der hessnatur Stiftung
  • Einsendeschluss ist der 31.03.2018

FEMNET hat den Wettbewerb „Let’s change the fashion system!“ ausgeschrieben. Dabei werden Geschäftsideen für eine faire Modeindustrie gesucht. Teilnehmen können Studierende und Absolvent_innen von Hochschulen. Kleidung soll schließlich inspirieren und nicht für Zwangsarbeit und Ausbeutung stehen. Wie kann faire Produktion in der Bekleidungsbranche zum Standard werden? Welches Geschäftsmodell ist nachhaltiger und gerechter? Den Preisträger_innen winkt eine Teilnahme an einem Sustainability-Bootcamp der hessnatur-Stiftung. Der Wettbewerb soll Bewerber_innen dabei unterstützen, dass ihre Konzepte in der Industrie tatsächlich Wirkung entfalten. Kooperationspartner für den Wettbewerb sind die Fair Wear Foundation, die hessnatur Stiftung und die Cum rationegGmbH. Finanziert wird der Wettbewerb von der Cum ratione gGmbH und Engagement Global im Auftrag des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).

Eine Jury aus Vera Köppen (Fair Wear Foundation), Rolf Heimann (hessnatur Stiftung), Kerstin Haarmann (Cum ratione) und Gisela Burckhardt (FEMNET) bewertet die Einsendungen.

Mehr Informationen auf fairschnitt.

hessnatur Stiftung-Preis 2017

Interview

Ana Melissa Ortuño de León ist Trägerin des hessnatur Stiftung-Preises 2017. Den
Nachhaltigkeitsschwerpunkt ihres Abschlussprojektes „Denim Footprint“ an der ESMOD Berlin setzte die Mexikanerin herausragend um. Mit der Entwicklung ihrer Guideline hat sie einen wichtigen Grundstein gelegt und Anforderungen einer globalen, nachhaltigen Denim Produktion für Wissenschaft und Praxis handhabbar gemacht.

How did you benefit from your educational history and employment experiences?

I studied Bachelor of Arts in Fashion and Textile Design, focusing on ready-to-wear, and experiencing with upcycling, recycling and natural dyeing. My Graduate Collection, was the first formal approach to Sustainability, through the use of Eco-Denim developed by Telas Parras, one of Mexico’s biggest denim mills in 2009.

Seven years working in Fashion Buying, Marketing, Patternmaking and Product Development, made me understand the alarming state of the industry.

In 2015 I obtained a Graduate Specialization in Textile Design and afterwards made the decision to engage formally into sustainability to find solutions to the inhumane and negative impacts present throughout the production of fashion.

When did your interest in sustainable textiles and production start? Who, or what, inspired you to enter the field of sustainable fashion?

Along the way, I’ve got inspired by different people I met both as a student and in my work experience: From Textile engineers, teaching me the technical details of fabric construction, dyeing, processing, and the importance of proper disposing of chemical residue. By working with Mexican textile artisans, that helped me value handicrafts, culture and the use of natural fibers (cotton and wool); and by conversations with seamstresses and factory workers, that made me realize, that not only in Asian countries, but in my own (Mexico), working conditions in garment factories are not decent and should not be tolerated.

Why did you choose to enroll in a program that focusses on sustainability in fashion and is located in Germany?

I started researching about Sustainability degrees four years ago. Through the research I came across to this program, and all the designers, brands and shops focused on sustainability here in Berlin. Since most international brands are based in Europe, I wanted to have a bigger understanding of the industry, the challenges and the way to enable change.

What is your initial idea and personal motivation behind your project “Denim Footprint”?

My motivation came from my vision, that in the future all garments are sustainable, so every consumer, no matter their social status, can afford and wear clothes that make no harm to the people or the environment. Being Jeans, such a ubiquitous garment, I decided to focus on denim to promote the democratization of sustainable fashion.

Melissa, you chose an innovative approach of a life cycle assessment to develop your project. Could you specify the reason for this key approach and how you identified the particular aspects/KPIs?

In the industry, the conventional Life Cycle comprehends from Fiber to Consumer. On the New LCA I propose, the Life of the product (and the impacts that come along) should start in the Design Stage and follows all the steps of the Supply chain, User phase and the End/Beginning of life of the garment. In this way, garments are DESIGNED thinking of their end of life, which should be the Start of a new fiber, garment or nutrient.

Through my research, I was able to identify, for each of this four steps (Design, Production, User and End/Beginning of life) what are the most harmful processes. I identified the use of natural resources, the pollution of waterways, the working conditions, health issues for workers and consumers, and the importance to integrate a circular lifecycle.

Melissa, while undergoing your internship with the hessnatur Stiftung you will continue working on your innovative life cycle assessment. What are your expectations on the collaboration with our experts?

My project, Denim Footprint, and the New Denim LCA, was framed by theoretical research, based on industry reports and academic investigation. In this opportunity I will have in the Hessnatur Stiftung I would like to get insights from industry experts, to move my project forward from theory to praxis, so the Denim Footprint guideline can be adjusted for the industry, and ready to be used!

Do you have any advice for fashion companies that are just getting started with sustainable aspects of the denim production?

My advice is to take it step-by-step. Choose to focus in one single aspect at first.

For example:

In Design: Design collections that are made to last, and promote this longevity.

In Production: Switch from conventional to Organic Cotton.

In User Phase: introduce new business models by providing upcycling or repair services.

In End-Beginning of life: Promote Recycling of post-consumer waste.

By starting solid on one of the areas, this will become stronger and then a different area can be improved over time.

How do you see your future academic and/or professional career evolving?

I want to get expertise in denim production: visiting cotton mills, garment factories, finishing companies. Have insightful industry experience, on different types of companies; small or large scale, that produce locally or worldwide to understand the different needs and explore the different solutions. I consider myself both an educator and a learner. An ‘educator’ because I enjoy sharing knowledge for the benefit of others; and a ‘Learner’ because in this fast changing industry, new information, technologies and processes are coming each day, and I want to keep updated, either learning trough work experience or on an academic setting.